Der Weg zum Haus

Fünf Schritte.
Keine Überraschungen.

Ein Modulhaus entsteht nicht auf der Baustelle, sondern in der Halle. Deshalb ist der Ablauf kürzer und planbarer als bei jedem konventionellen Bau: fünf Schritte, ein Festpreis, und vom ersten Gespräch bis zum Einzug dieselbe Person am Telefon.

  1. Modell wählen

    Am Anfang steht keine Kaufentscheidung, sondern ein Gespräch. Wir klären, wie Sie wohnen möchten, was Ihr Grundstück hergibt und welcher Grundriss dazu passt: eines der sechs Modelle von 26 bis 59 Quadratmetern oder ein individueller Entwurf. Dazu wählen Sie eine der drei Ausbaustufen, von der anschlussfertigen Hülle bis zum eingerichteten Haus.

    Wir beraten ehrlich. Wenn ein kleineres Modell für Ihre Situation reicht, sagen wir das.

  2. Vertrag & Planung

    Sind Modell und Ausbaustufe klar, halten wir alles schriftlich fest: Leistungsumfang, Liefertermin und ein Festpreis, der gilt. In der Planung legen wir dann gemeinsam die Details fest, von der Fassade über die Raumaufteilung bis zur Ausstattung von Bad und Küche.

    Keine offenen Posten, keine Preisgleitklauseln, keine Überraschungen im Kleingedruckten.

  3. Unterlagen

    Sie erhalten von uns alle Zeichnungen, Berechnungen und Nachweise, die Bauamt und Gemeinde sehen wollen: Grundrisse, Ansichten, Statik und die Angaben zum Wärmeschutz. Ob für Ihr Grundstück eine Bauanzeige genügt oder ein Verfahren nötig ist, klären wir vorab.

    Wie die Genehmigung je nach Bundesland läuft, lesen Sie weiter unten auf dieser Seite.

  4. Fertigung

    Ihr Haus entsteht wettergeschützt in der Halle. Kein Regen im Rohbau, keine feuchten Wände, keine witterungsbedingten Verzögerungen: Jeder Arbeitsschritt läuft unter gleichbleibenden Bedingungen ab. Vor der Auslieferung durchläuft das fertige Haus eine Qualitätskontrolle.

    Parallel bereiten Sie mit unserer Unterstützung das Grundstück vor: Fundament und Anschlüsse.

  5. Lieferung & Aufstellung

    Das fertige Modul kommt in einem Stück per Tieflader und wird mit dem Kran auf das vorbereitete Fundament gesetzt. Nach wenigen Stunden steht Ihr Haus, danach folgen die Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom. Wir unterstützen bei Transport, Aufstellung und Anschluss, bis alles funktioniert.

    Keine monatelange Baustelle, keine Gewerke-Koordination, kein Baulärm für die Nachbarn.

    Fertig aufgestelltes Modulhaus auf einer Wiese im Odenwald
    Symbolbild

Baugenehmigung

Was gilt auf
Ihrem Grundstück?

Für Tiny Houses und Modulhäuser gibt es keine bundesweit einheitliche Regel. Ob Ihr Haus genehmigungsfrei ist, eine Bauanzeige genügt oder ein Verfahren nötig wird, hängt von Größe, Nutzung, Lage und Bundesland ab.

Pauschale Versprechen helfen Ihnen an dieser Stelle nicht weiter, deshalb machen wir keine. Stattdessen prüfen wir vor dem Kauf, ob Ihr Grundstück für das Wunschmodell geeignet ist und welches Verfahren dort gilt. Sie erhalten von uns alle Unterlagen, die das Bauamt verlangt, und wo nötig arbeiten wir mit Architekten, Statikern und Fachplanern zusammen, die Landesbauordnungen und Gebäudeenergiegesetz aus der täglichen Arbeit kennen.

Genehmigungsfrei

In manchen Konstellationen darf ein kleines Gebäude ohne eigenes Genehmigungsverfahren errichtet werden. Ob das für Ihr Vorhaben gilt, hängt von Größe, Nutzung und Lage ab. Wir prüfen es, bevor Sie kaufen.

Bauanzeige

Einige Bundesländer verlangen statt einer Genehmigung nur eine Anzeige beim Bauamt. Die dafür nötigen Zeichnungen und Nachweise stellen wir Ihnen vollständig zusammen.

Vereinfachtes Verfahren

Wo ein Bauantrag nötig ist, bereiten wir ihn gemeinsam mit Architekten, Statikern und Fachplanern vor und begleiten das Verfahren bis zur Entscheidung.

Nennen Sie uns Ihr Grundstück, wir sagen Ihnen, was dort gilt.

Grundstück prüfen lassen

Häufige Fragen

Kurz und
ehrlich beantwortet.

Brauche ich für ein Modulhaus eine Baugenehmigung?

Das hängt von Größe, Nutzung, Lage und Bundesland ab. Je nach Konstellation ist das Haus genehmigungsfrei, es genügt eine Bauanzeige, oder es läuft ein vereinfachtes Verfahren. Wir prüfen das vor dem Kauf für Ihr konkretes Grundstück und stellen alle Unterlagen zusammen, die das Bauamt verlangt.

Kann ich in einem Modulhaus dauerhaft wohnen?

Ja, wo das Baurecht es zulässt. Die Häuser sind in Dach, Wand und Boden durchgängig gedämmt. Ob an Ihrem Standort ein dauerhafter Wohnsitz möglich ist, hängt von der Widmung des Grundstücks ab und gehört zu den Punkten, die wir vor dem Kauf klären.

Sind die Häuser wintertauglich?

Die Häuser sind für den Betrieb im deutschen Winter konstruiert: durchgängige Dämmebene aus Mineralwolle, dichte Gebäudehülle mit Dampfbremse und Winddichtung, vorbereitete Heizungsinstallation. Das Modulhaus erfüllt die in Deutschland geltenden Anforderungen an die Wärmedämmung.

Wie lange dauert es bis zum Einzug?

Deutlich kürzer als bei einem konventionellen Bau, weil Ihr Haus wettergeschützt in der Halle entsteht und die Aufstellung auf dem Grundstück nur Stunden dauert. Den verbindlichen Liefertermin legen wir im Vertrag fest, zusammen mit dem Festpreis.

Was kostet ein Modulhaus?

Die Modelle kosten zwischen 79.000 und 139.000 Euro, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Die Preise der einzelnen Modelle stehen auf der jeweiligen Modellseite. Fragen Sie Ihr Wunschmodell unverbindlich an, wir antworten innerhalb eines Werktags.

Brauche ich ein Fundament?

Ja, das Modul wird mit dem Kran auf ein vorbereitetes Fundament gesetzt. Fundament und Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom bereiten Sie parallel zur Fertigung vor, mit unserer Unterstützung bei Planung und Koordination.

Kann ich das Haus später versetzen?

Ja. Ihr Haus kommt in einem Stück und kann in einem Stück wieder umziehen, zum Beispiel auf ein anderes Grundstück. Voraussetzung sind ein erreichbarer Aufstellort und die baurechtliche Klärung am neuen Standort.

Bereit für Schritt eins?

Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Eine E-Mail genügt, wir melden uns innerhalb eines Werktags.